Der Goldschatz soll sich angeblich in der Burg in Budyně nad Ohří befinden, als Ergebnis der Arbeit in einer alchemistischen Werkstatt. Diese wurde kürzlich renoviert und ist eine große Attraktion. Die Burg aus dem 13. Jahrhundert ist von einem Wassergraben und dem sumpfigen Ufer des Flusses Eger umgeben.
Die königliche Festung im gotischen Stil wurde durch die Explosion eines Pulvermagazins beschädigt, zwei ganze Flügel mussten abgerissen und im Renaissancestil wieder aufgebaut werden. In den letzten zwei Jahrhunderten wurde das Schloss weiter umgebaut. Hier befindet sich das Jandovo-Museum mit einer Ausstellung von Werkzeugen und Hilfsmitteln des letzten Henkers sowie einer Preisliste für seine Dienste. In der Werkstatt der Alchemisten finden wir Krümmeln, Schmelzöfen und Mörser aller Größen. Zu sehen sind auch ein Speisesaal mit einem schönen Kamin, prächtige Erker und ein ausgestopftes Krokodil, das von der Decke hängt. Vom Innenhof aus kann man die Überreste der Außenbefestigung mit Schießscharten sehen.
Litoměřice liegt am Zusammenfluss von Elbe und Eger, an der Grenze zwischen dem Böhmischen Mittelgebirge und der Elbtiefebene, in der berühmten und malerischen Weinbauregion Böhmens.
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